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Wie von Sinnen lag ich da
Schlafwandler kreuz und quer durch Europa: Wer wissen will, was Literatur jenseits von Familien- und Beziehungsdramen vermag, für den führt in diesem Frühjahr an…
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Auf die Fresse?
Das Wetter ist ein neues Magazin, dass es erst im Neuköllner Kiosk-Handel zu kaufen gab, seit der zweiten Ausgabe wird es deutschlandweit vertrieben. Auf…
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Schopenhauer’s always there
„I’ll tell you what“, ruft Momus nach seinem letzten Song dem applaudierenden Publikum in der Bornemann Bar auf dem Oberfoyer der Berliner Festspiele zu,…
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Na gut
Na gut, der Spiegel und das Blog-Feuilleton haben’s schon berichtet, die Luft ist raus, gewissermaßen, Alexander Schimmelbusch hat einen Roman geschrieben, in dem der…
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Liebeserklärung an einen Bunker
Grobkörnig, sperrig: Ein Buch wie ein Betonklotz, scheint es wohl. Dieser Verlag muss vollkommen wahnsinnig sein. Wie könnte man sonst erklären, dass Matthes &…
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#NSA was here: Inside Field Station Teufelsberg, Berlin
Während des Kalten Krieges nutzte die amerikanische National Security Agency, von deren weitrechender Abhör-Aktivität in der jüngsten Zeit immer noch täglich neue Fakten ans…
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Das Jahr der Schreibmaschine
Eine der schönsten Volten des NSA-Abhörskandals 2013 war wohl die Nachricht, dass der russische Geheimdienst seinen Bestand an Schreibmaschinen wieder aufrüstet. Eine entsprechende Bestellanforderung…
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Die Mikrowelle leuchtet gnostisch
Ein schöner kleiner böser Gedichtband in diesem an tollen Gedichtbänden nicht gerade armen Jahr ist Jan Skudlareks Elektrosmog. Zwischen Hochhäusern, am Waldrand und zum…
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Über die Vorzüge von Lesungen
Die Lesungsreihe „Literatur in Weißensee“ ist inzwischen bereits in die zehnte Runde gegangen – Zeit für einen kleinen Rückblick. Die Lesung ist das ideale…
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Pynchon-Tagebuch (4): Dick Tracy’s wrist radio
Eine weitere Leiche, noch mehr verbrachte Zeit im Deep Web und ein lehrreicher Vortrag über das Internet – trotzdem geht Bleeding Edge, das helical…
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Pynchon-Tagebuch (3): Scared shitless
Der unheilvolle 11. September nähert sich, und New York vibriert wie nie: Nach helical and slow und real ice cream der dritte Teil des…
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Pynchon-Tagebuch (2): Real ice cream
Es geht weiter: Nach dem „helical and slow“-Auftakt des letzten Beitrags nun der zweite Teil des Lesetagebuchs zu Thomas Pynchons Bleeding Edge. Lesefortschritt: 48%…
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Pynchon-Tagebuch (1): Helical and slow
An dieser Stelle erscheinen in voraussichtlich vier Beiträgen Notizen zu Thomas Pynchons achtem Roman Bleeding Edge, der am 17. September bei Penguin USA erschienen…
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Weltverzauberung vor Ort
Martha, Martha: Ob den Namen zu schreiben auch Unglück bringt? Aussprechen sollte man ihn jedenfalls nicht laut in dem kleinen Viertel zwischen Alt-Moabit und…
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Etüden für zwei Finger und ein Garn
Die Auflösung und Wiederherstellung des Buchs am Beispiel von Uljana Wolfs Gedichtbänden: Eine Oberflächenästhetik anlässlich ihres neuesten Bands meine schönste lengevitch. Lyrikbände sind oft…
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Irgendwo singt ein Vogel, voll laut
Hurra, junge Literatur! Stefanie de Velasco (Foto: Joachim Gern) Wo kommt die junge Literatur her, wo geht sie hin? Was ist das überhaupt, „junge…
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Babelogue
Im südtirolischen Lana kommen im September 29 Dichter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um sich zu vernetzen und vielleicht gemeinsam eine neue…
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14 Poeten sollt ihr sein
Verglichen mit den genaugenommen gar nicht mehr so jungen Literaturmagazinen BELLA triste und Edit ist er ein echter Jungspund – doch auch der 2006…
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Der Krill der Kultur
Mythische Fragmente, Münchner Glyptothek (Quelle: Wikipedia) Kann man Lyrik „verstehen“? Wie nähert man sich einem Gedicht als Zuhörer am besten? Diese Ausgabe von „Literatur…
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…said Austerlitz
Die ständige Verfügbarkeit von Inhalten und deren kontinuierliche Weiterverbreitung im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit lässt die Sensibilität für wirklich neue, unerhörte, besondere Artefakte, die…